Donnerstag, 19. Mai 2011

Blog, Blogger, Blogspot

(aussagekräftiges Bild als Blickfang)
Ich distanziere mich von "Jeder macht was er will!" und gehe über zu, wenn schon heisst's "Jeder macht das, was er am besten kann!" Was meiner Meinung nach neutraler daher kommt und poetisch schon merklich mehr Sinn ergibt. Wie gestern bereits schon auf my,_____,, blogge ich nun auch hier meinen allerersten Eintrag (nicht etwa wie die zwei vorhergegangenen spamy Posts).
Ich wusste gar nicht mehr, dass ich bereits seit 2009 einen Blogger Account habe. Wahrscheinlich wurde mir dieser im Zusammenhang mit dem Google Account nach geworfen. Das war so ungefähr zu jener Zeit, als ich mich nach einem Blog Portal umsah. Ich habe es mit der Open Source Variante "WordPress" versucht, die dann auch prompt auf dem eigenen Server lief. Das Handling empfand ich grundsätzlich als komfortabel, weil sich im Administrationsbereich Erweiterungen und Templates schon damals einfach per Mausklick installieren liessen.

Normalerweise loggt man sich hierfür irgendwo ein und beschafft sich so die nötigen Erweiterungen. Bei WordPress ist es andersrum. WordPress verwendet für Extension Upgrades quasi meine FTP Zugangsdaten. Diese übermittle ich fast schon unwissend über das WP-Backend. Im späteren Verlauf sind mir dann Veränderungen in der Serverstruktur aufgefallen. Da tauchten z.B. neue Dateien im "cgi-bin"-Ordner auf. Ich habe diese dann im Editor studiert. Nebst hochverdächtigen Scripts, war da auch eine nimmerendende Liste mit eMail-Adressen. Daraus schloss ich, dass mein Server als Spam Mailer missbraucht wurde. Vielleicht nicht durch WordPress wissentlich impliziert. Aber WordPress hat vermutlich einem Third Party Developer ungewollt ein Schlupfloch geöffnet. Ich habe mir mit WordPress sozusagen einen Trojaner eingefangen. Danach verbannte ich das CMS von meinem Server und änderte sicherheitshalber das FTP Passwort.

Bloggen auf "My Opera" macht eh viel mehr Spass. Das erklärt auch meine vielen Einträge dort in jüngster Zeit. Ja, das dynamische Konzept von Opera hat mich damals schon mit einer seiner ersten Browser Alternativen überzeugt. Aktuell wird ihr derzeitiges Community-Portal ständig weiterentwickelt, während andere wie "Yahoo! Pulse" oder "ICQ" vergleichbare Dienste bereits wieder einstellen. Die Hauptgründe dafür habe ich im Beitrag "Abgesetzte Funktionen bei Yahoo! Pulse und Co." zusammengefasst.

Wieso mehrere Blogs? Eine Auswahl aus tausende Designvorlagen zu treffen, kann so zeitraubend sein, dass sich die Alternative, einen Grafikkurs zu besuchen, fast schon lohnt. Manche Blogs erweisen sich für mich eine abwechelnde CSS Übung, um meine Skills aufzufrischen. Diesbezüglich meinte mein Mentor damals: "I show you some css essential skills and i'm sure, you will become a guru for real." Zu der Zeit hätte ich nicht gedacht, dass diese Technologie so viel an Bedeutung zunehmen würde. Schliesslich kann man Sprachen ohne regelmässigen Gebrauch verlernen. Dem entgegen fördert Routine sogar die eigene Effizienz.

Gerade ertappe ich mich selbst, wie ich parallel zeitgleich in zwei Blogs schreibe. Das erklärt auch, wieso ich schon seit Stunden an diesem Text arbeite, obwohl ich ursprünglich etwas komplett anderes fertigstellen wollte. Nun, wenn mein anderer Text über diesen Bericht aufgerufen wird, hat sich mein Fleiss bereits gelohnt. Das würde mich dazu bewegen einen weiteren Text zu posten.

Mein nächster Eintrag erhält dann die Überschrift "How to become a blogging superstar" oder so was in der Art. Wie man Leserschaften mit explosivem Infomaterial zum Weiterlesen animiert und folglich wiederkehrende Besucher gewinnt, einzig dank deren Neugier und in deren Erwartung eines nächsten Aha-Erlebnisses. Oder vielleicht auch nur dank dem "Verfolgen mit Google Friend Connect" Reminder gleich hier in der rechten Seitenleiste.

Unabhängig von der Kunst, die Aufforderung "DROP ME A LINE, AFTER READING THIS!" unterschwellig zu verpacken, würde mich wahnsinnig interessieren, wie so ein Kommentar unterhalb überhaupt aussieht.